Nach Rom geht es weiter nach Valencia. Die Mittelmeerstadt ist diese Woche Austragungsort des Rennzirkus. Premier PadelDies bestätigt einmal mehr Spaniens zentrale Rolle in der globalen Entwicklung des Sports. Valencia jedoch lediglich als Austragungsort zu betrachten, wäre ein Fehler. Denn jenseits ihrer Strände, ihrer Gastronomie und ihres privilegierten Klimas besitzt Spaniens drittgrößte Stadt eine starke Identität, geprägt von jahrhundertealten Traditionen und der Leidenschaft für Padel.
Valencia, die Stadt, die ihre Kunstwerke verbrennt
Es ist unmöglich, über Valence zu sprechen, ohne die Failures Zweifellos eines der spektakulärsten Festivals in Europa.
Jedes Jahr, vom 15. bis 19. März, verwandelt sich die Stadt in eine riesige Freiluftgalerie. Hunderte von ephemeren Denkmälern, genannt fallasSie werden auf den Straßen aufgestellt. Diese aus großen Statuen bestehenden Kreationen benötigen mitunter fast ein Jahr Arbeit.
Dann kommt die Cremà .
In der Nacht des 19. März werden die Fallas vor den Augen Tausender Zuschauer in Brand gesetzt. Dieses spektakuläre Ritual symbolisiert sowohl Erneuerung als auch die Fähigkeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Seit 2016 gehören die Fallas zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO und sind heute eines der stärksten Symbole der valencianischen Identität.
Der Kontrast ist frappierend: Monatelang an einem Werk zu arbeiten, das in wenigen Stunden wieder verschwinden wird. Eine Philosophie, die in gewisser Weise die Realität im Spitzensport widerspiegelt: den Augenblick genießen, bevor man am nächsten Tag wieder an die Arbeit geht.
Da ich die Gelegenheit hatte, an den Fallas teilzunehmen, kann ich sagen, dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen, insbesondere wegen der festlichen Atmosphäre, für die die Spanier ein besonderes Talent haben.
Ein Land des Sports, offen für das Mittelmeer
Valencia blickt auf eine lange Tradition als Sportstadt zurück. Fußball spielt dort eine wichtige Rolle, wobei der FC Valencia eine bedeutende Rolle einnimmt, aber auch Basketball, Segeln und Laufen sind sehr beliebt.
Das Klima spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr gehören Outdoor-Sportarten für die Einwohner zum Alltag. Die Infrastruktur hat sich über die Jahre stetig ausgebaut und mit dem rasanten Wachstum des Padelsports in der gesamten Region Valencia Schritt gehalten.
Denn während Madrid und Barcelona oft die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, zählt Valencia mittlerweile zu den spanischen Städten, in denen Padel eine der stärksten Präsenzen hat.
Padel, eine valencianische Leidenschaft
Spanien kann mehrere Millionen regelmäßige Padelspieler und Tausende von Padelplätzen im ganzen Land vorweisen. In diesem Umfeld hat sich Valencia nach und nach als eine der Hochburgen des Padelsports in Spanien etabliert.
Von traditionsreichen Clubs bis hin zu brandneuen, hochmodernen Anlagen hat sich das Angebot in den letzten Jahren stetig erweitert. Amateurturniere sind regelmäßig ausverkauft, und Padelschulen heißen Spieler jeden Alters willkommen.
Die Ankunft einer Bühne Premier Padel Der Umzug in die valencianische Hauptstadt erscheint daher als logischer nächster Schritt. Eine Woche lang verwandelt sich die Stadt in das Nervenzentrum des internationalen Padelsports, denn dort treffen sich die besten Herren- und Damenpaare der Tour.
Für die einheimische Bevölkerung ist es eine Gelegenheit, die weltweit führenden Persönlichkeiten in einer Sportart, die sie das ganze Jahr über ausüben, aus nächster Nähe zu beobachten.
Le Padel Valencianisch, eine wahre Schule
Die Wahl Valencias als Austragungsort ist kein Zufall. Die Region Valencia hat bereits mehrere Spieler hervorgebracht, die sich im Profibereich etabliert haben – ein Beweis für die allmähliche Etablierung des Padelsports in der Region.
Mehrere Spielerinnen und Spieler der Profitour sind dort aufgewachsen oder wurden dort geboren, wie zum Beispiel Tamara Icardo, Alex Arroyo, José Rico oder Jéssica Castelló, die ursprünglich aus Villena in der Provinz Alicante stammen.
In jüngerer Zeit haben auch Edu Alonso und Aida Martínez dazu beigetragen, diese tief in der Region verwurzelte Padel-Identität zu stärken. Diese Woche kommt diesen Lokalmatadoren eine besondere Bedeutung zu: Sie spielen vor heimischem Publikum in der legendären Arena von Fonteta , in der Regel dem Basketball gewidmet.
Ein P1, der bereits zählen konnte
Nach dem Italy Major und den Diskussionen um die schnellen Streckenverhältnisse bietet das Event in Valencia eine neue Gelegenheit, die wichtigsten Trends der Saison zu beobachten.
Werden die Weltranglistenersten ihre wiedergewonnene Dominanz bestätigen? Werden die Außenseiter, die in Rom aufgefallen sind, ihren Aufwärtstrend fortsetzen? Werden die Spielbedingungen weiterhin offensiven Spielern entgegenkommen?
Dies sind alles Fragen, die im Laufe der Woche beantwortet werden.
Eines ist sicher: In Valencia findet Padel in einem geschichtsträchtigen und traditionsreichen Umfeld statt. Eine Stadt, die Denkmäler errichtet, nur um sie wenige Tage später wieder verschwinden zu sehen, die aber Jahr für Jahr Padel immer tiefer in ihrer Identität verankert.
Nach Argentinien, Paraguay, der Elfenbeinküste und Italien setzt die Tour ihre Reise fort. Und dieser neue Stopp erinnert uns daran, dass Padel jenseits der Ergebnisse auch die Geschichte der Regionen erzählt, durch die es führt.
Ich habe das entdeckt Padel Ich bin zufällig auf einem Campingplatz in Spanien gelandet. Ich war sofort begeistert; meine Leidenschaft gilt dem Padel, und ich verfolge internationale und regionale Neuigkeiten mit der gleichen Begeisterung wie den Sport selbst.
































































































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