Padel erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit, sowohl bei Amateuren als auch bei Wettkampfsportlern. Daher reicht es bei der Verletzungsprävention nicht aus, sich allein auf das Aufwärmen zu beschränken. Sie erfordert vielmehr eine umfassendere Vorbereitung. allgemeine Sporthygienebasiert auf einfachen Prinzipien, die durch Praxiserfahrung und aktuelle Daten in der Sportmedizin bestätigt wurden.

Hier sind fünf wesentliche Säulen Regelmäßig spielen, Fortschritte erzielen und das Verletzungsrisiko minimieren.

1. Allmählicher Fortschritt, eine wesentliche Regel

Der Körper passt sich an, aber er braucht Zeit.
Die allgemein anerkannte Regel bei der körperlichen Vorbereitung lautet: maximale Steigerung von 10 % pro Woche Lautstärke oder Intensität des Spiels.

Eine abrupte Erhöhung der Spielfrequenz, das Verdoppeln von Trainingseinheiten oder das Aneinanderreihen von Wettkämpfen ohne Übergang setzt Sie direkt Überlastungsverletzungen aus, insbesondere Sehnenverletzungen (Ellbogen, Schulter, Achillessehne).

2. Erholung, oft unterschätzt

Die Regeneration ist ein integraler Bestandteil des Trainings. Ohne sie können sich die Gewebe nicht richtig regenerieren.

Einige einfache Richtlinien:

  • Plane mindestens einen Tag ohne Padel ein. nach einem Spiel oder einer intensiven Trainingseinheit
  • Vermeiden Sie Alkoholderen entzündungsfördernde Wirkung die Regeneration von Muskeln und Sehnen verzögert,
  • schlafen bleibt der wichtigste Faktor bei der Verletzungsprävention, weit vor Nahrungsergänzungsmitteln oder passiver Pflege.

Ein müder Spieler ist ein angreifbarerer Spieler.

3. Gezielte Muskelkräftigung

Zwei wöchentliche Kräftigungseinheiten reichen aus, um das Verletzungsrisiko deutlich zu reduzieren, vorausgesetzt, die beim Padel am stärksten beanspruchten Bereiche werden gezielt trainiert:

  • Kälberum die mit Bewegung und Unterstützung verbundenen Belastungen aufzufangen,
  • Knöchel, mit essentiellem propriozeptivem Training auf synthetischen Oberflächen,
  • Bauchgurt, um den Rumpf zu stabilisieren und Kompensationen zu begrenzen,
  • Schulterninsbesondere bei elastischen Arbeiten, um die Rotatorenmanschette zu schützen.

Diese Verstärkung zielt nicht auf reine Leistung ab, sondern auf die Gelenkschutz.

4. Wirklich geeignete Ausrüstung

Die Ausrüstung spielt eine direkte Rolle bei der Prävention:

  • der Padel-spezifische Schuhebietet seitliche Unterstützung und kontrollierten Halt,
  • vereint Schläger mit einem Gewicht von weniger als 350 gum die Belastung von Ellbogen und Schulter zu begrenzen,
  • ein Schläger weder zu steif noch zu kopflastigum die Fugenstrukturen zu erhalten,
  • der atmungsaktive KleidungFörderung der Wärmeregulation und Verringerung der Ermüdung.

Ungeeignete Ausrüstung erhöht die mechanische Belastung mit jedem Aufprall.

5. Variieren Sie Ihre sportlichen Aktivitäten

Padel ist eine asymmetrische und repetitive Sportart. Die Ausübung einer anderen Aktivität hilft, die Muskelketten wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Le BadmintonInsbesondere stellt es eine dokumentierte SchutzwirkungDies wird durch Koordinationstraining, Schnelligkeitsübungen und Kräftigung der Sehnen erreicht. Andere Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren können die Vorbereitung ebenfalls sinnvoll ergänzen.

Verletzungsprävention ist keine zusätzliche Belastung. Sie ist ein Bedingung der Kontinuität und des Fortschritts.
Je regelmäßiger du Padel spielst, desto mehr solltest du diese Regeln in deinen Alltag integrieren. Vorbeugen ist immer besser, als sich zu verletzen und dadurch längere Zeit pausieren zu müssen.

Raphael Tournier

Physiotherapeut, Ausbildungsleiter am Vichy Physiotherapie-Ausbildungsinstitut, aber vor allem ein Padel-Fanatiker!

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