Die Gewinner des FIP Promises Paris U12-Turniers, Paul Rolandi und Tello Buitron, beeindruckten in dieser Ausgabe mit ihrem Talent und ihrer Reife. Der eine spielt für Frankreich und Spanien, der andere wuchs in einem familiengeführten Padelclub in Alicante auf. Trotz ihrer unterschiedlichen Werdegänge verbindet die beiden jungen Spieler der gleiche Ehrgeiz: eines Tages die Weltspitze im Padel zu erreichen. Ein gemeinsames Interview mit den beiden neuen Gewinnern des FIP Promises Paris. 

 Padel Magazine Du hast gerade das FIP Promises Paris U12 gewonnen. Wie fühlst du dich nach diesem Sieg? 

 Paul Rolandi:  Ich bin sehr glücklich. Wir sind in Paris, beim Tennis & Padel Der Verein Lésigny gewann das Finale mit 6:4, 6:2 gegen Hugo Garcia und Sergi Ruiz. Außerdem habe ich mir im zweiten Spiel den Knöchel verstaucht und musste trotz der Schmerzen weiterspielen. Am Ende haben wir es aber bis ins Finale geschafft.

 Tello Buitron:  Ich bin überglücklich. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, an diesem Turnier teilzunehmen, vor allem wegen der tollen Atmosphäre und des hohen Niveaus aller Spieler. Das Finale gegen Hugo Garcia und Sergi Ruiz war einfach großartig. Alle vier haben hervorragend gespielt. Zu Beginn des Matches hätte sich mein Partner beinahe verletzt, daher war es nicht ganz einfach.

 Paul, das ist nicht dein erster Titel auf der FIP Promises-Tour… 

 Paul Rolandi:  Nein, das ist mein sechster Titel in Folge in der U12. Und ich spiele auch manchmal in der U14, wo ich manchmal das Viertelfinale oder Halbfinale erreiche.

 Wie haben Sie Padel entdeckt? 

 Tello Buitron:  Ich habe mit vier Jahren angefangen. Meine Eltern besitzen einen Club in Alicante, und ich habe meiner Mutter oft beim Spielen zugeschaut. So kam in mir der Wunsch auf, selbst einen Schläger in die Hand zu nehmen.

 Paul Rolandi:  Ich habe später angefangen, mit zehn Jahren. Davor habe ich Fußball gespielt. Mein Vater hat ein bisschen Padel gespielt, ich habe es mit ihm ausprobiert und war sofort begeistert.

 Wo trainierst du heute? 

 Tello Buitron:  Ich trainiere bei Padel Rafi, in Alonka Padel und an der Marsa-Padelschule. Ich trainiere etwa sechs Stunden Padel pro Woche in einem Trainingszentrum.

 Paul Rolandi:  Ich wohne in Valencia und trainiere im Familiensportzentrum mit Alfredo Garcia und Ricardo Martinez. Ich spiele etwa zehneinhalb Stunden Padel pro Woche, Turniere nicht mitgerechnet.

 Welche Aspekte Ihres Spiels legen Sie am meisten Wert? 

 Tello Buitron:  Im Moment arbeite ich hauptsächlich an meinem Aufschlag und Schmetterball.

 Paul Rolandi:  Von allem etwas. Wir wollen in allen Bereichen Fortschritte erzielen.

 Gibt es einen Spieler, der Sie besonders inspiriert? 

 Tello Buitron:  Ja, Federico Chingotto. Ich schätze seine Spielintelligenz. Er findet immer Lösungen.

 Padel Magazine :  Und welche Podiumsplatzierung belegen Sie aktuell in der Rennserie?

 Tello Buitron:  Coello Nummer eins, Chingotto Nummer zwei und Tapia Nummer drei.

 Paul Rolandi:  Ich mag viele Spielertypen, aber ich habe kein bestimmtes Vorbild.

 Paul, obwohl du in Spanien lebst, hast du noch eine Verbindung zum französischen Padel? 

 Paul Rolandi:  Ja, ein bisschen. Ich kenne Marin Le Saux und einige Spieler von My Center, wo ich manchmal für ein oder zwei Wochen trainiere. Es ist ein sehr guter Verein.

 Könnten Sie sich vorstellen, eines Tages das Trikot der französischen Nationalmannschaft zu tragen? 

 Paul Rolandi:  Aktuell stehe ich nicht in Kontakt mit der Auswahlkommission, aber sollte sich die Gelegenheit ergeben, würde ich Frankreich sehr gerne vertreten.

 Welche Ziele verfolgen Sie für die kommenden Jahre? 

 Tello Buitron:  In zwei Jahren möchte ich gegen die Besten spielen und an der Europameisterschaft teilnehmen.

 Paul Rolandi:  Ich möchte sehr jung auf der FIP Tour starten, Bronze- und dann Silberturniere spielen, bevor ich höhere Ziele anstrebe.

 Und dein größter Traum? 

In diesem Punkt stimmen die beiden Champions vollkommen überein.

 Tello Buitron:  Die Nummer eins der Welt werden.

 Paul Rolandi:  Ich auch. Ich hoffe, die Nummer eins der Welt zu werden… und es lange zu bleiben.

Zwei unterschiedliche Wege, aber ein gemeinsames Ziel. Mit gerade einmal zwölf Jahren zeigen Paul Rolandi und Théo Buitron bereits eine bemerkenswerte Reife und eine ungebrochene Leidenschaft für ihren Sport. Eigenschaften, die ihnen auf der internationalen Bühne lange Zeit zugutekommen könnten.

Maceo ZERHAT

Maceo Zerhat entdeckte Padel im Jahr 2020 in Savigny-sur-Clairis in Burgund. Er trug zur Expansion des Clubs bei, indem er seine Energie und Neugierde einbrachte. Padel Magazineer übermittelt seine Padel"Mania", indem Sie geschickt auf die neuesten Nachrichten über Ihren Lieblingssport aufspringen!

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