Lizenzierte Spieler der Hauts-de-France-Liga werden ein offizielles Schreiben verfassen, um gegen eine Regel für Herren-Padelturniere mit einem Preisgeld von 500 Pula zu protestieren. Streitpunkt ist das Verbot, diese Wettbewerbe an Wochentagen auszutragen – eine Regelung, die laut den Unterzeichnern speziell für diese Liga gilt.

Sébastien Tison hat diesen Brief und diese Petition initiiert. Er ist der Ansicht, dass diese Regel die Spielmöglichkeiten der Konkurrenten einschränkt, sich direkt auf die nationale Rangliste auswirkt und eine ungleiche Behandlung sowohl gegenüber Spielern aus anderen Regionen als auch gegenüber Spielern aus der eigenen Liga bewirkt.

In diesem begründeten Schreiben fordern die Spieler die Streichung dieser Klausel und die Aufnahme eines Dialogs mit den regionalen Behörden, um ein System zu überdenken, das ihrer Ansicht nach ihrem sportlichen Fortschritt schadet.

Es verdeutlicht ein regionsspezifisches Regulierungsproblem. In einem Schreiben an die Hauts-de-France Tennis League fordern mehrere lizenzierte Spieler eine Überprüfung einer Regel zur Organisation von Padel-Turnieren der Herrenkategorie P500.

Eine lokale Regelung steht im Mittelpunkt der Debatten.

Der Streitpunkt betrifft eine Bestimmung im Genehmigungsanhang der Liga für 2026: das Verbot, P500-Veranstaltungen der Männer an Wochentagen, außer an gesetzlichen Feiertagen, zu organisieren.

Laut den Unterzeichnern gilt diese Regel nur für die Finalrunde, also die Hauptphase des Turniers, in der Punkte für die nationale Rangliste vergeben werden.

Ein weiterer angesprochener Punkt: eine interne Unterscheidung in den Bestimmungen. P500-Turniere für Frauen unterliegen dieser Einschränkung nicht und können uneingeschränkt an Wochentagen ausgetragen werden.

Eine Situation, die auf nationaler Ebene als isoliert gilt.

Der Brief basiert auf einem Vergleich regionaler Ligen. Den vorgelegten Beweisen zufolge verbietet keine andere Liga in Frankreich P500-Rennen der Männer während der Woche.

Regionen wie die Normandie, die Île-de-France, Okzitanien und der Pazifikraum (PACA) erlauben diese Wettbewerbe ohne besondere Einschränkungen und ohne saisonale Begrenzung.

Im Gegensatz dazu sieht die P500-Herrenkategorie in Hauts-de-France wie folgt aus:

  • während der Woche verboten
  • auf drei Turniere pro Saison beschränkt
  • vorbehaltlich Entfernungs- und Terminbeschränkungen

Diese kumulativen Regeln werden so dargestellt, als würden sie die Anzahl der Wettbewerbsmöglichkeiten mechanisch reduzieren.

Ein Einfluss, der in der nationalen Rangliste erwähnt wurde

Die Verfasser des Briefes erinnern uns an die zentrale Rolle der P500-Turniere im FFT-Ranglistensystem.

Seit der Reform vom 1. März 2026 hat die Bedeutung dieser Turniere zugenommen, insbesondere aufgrund eines komplexeren Punktesystems und ihrer Schlüsselrolle bei:

  • Zugang zu P1000-Turnieren
  • die Fortschritte im nationalen Ranking
  • die Qualifikationsspiele für die französischen Meisterschaften

Da die Rangliste auf den 12 besten Ergebnissen innerhalb von 12 Monaten basiert, dürfte jede Einschränkung der Anzahl der verfügbaren Turniere einen direkten Einfluss auf den Fortschritt der Spieler haben.

Fortgeschrittene Ungleichbehandlung

Der Brief hebt zwei Arten von Unterschieden hervor:

  • zwischen männlichen Spielern aus Hauts-de-France und solchen aus anderen Regionen
  • zwischen männlichen und weiblichen Spielern innerhalb derselben Liga

Die Unterzeichner sind der Ansicht, dass ein Spieler, der in einer anderen Region aktiv ist, bei gleichem Niveau an mehr P500-Turnieren teilnehmen und mehr Punkte sammeln kann, ohne dass die gleichen Einschränkungen gelten.

Eine Frage, die auf föderale Grundsätze ausgeweitet wurde.

Das Dokument verweist außerdem auf mehrere Referenztexte des französischen Tennisverbands, darunter:

  • die Bundesgesetze, die den Grundsatz der Nichtdiskriminierung erwähnen
  • der Ethikkodex, der die Zugänglichkeit zur Sportpraxis betont

Die Autoren sind der Ansicht, dass die Regionalregelung mit diesen Prinzipien in Konflikt geraten könnte, indem sie den Zugang zu bestimmten Wettbewerben für eine Kategorie von Spielern einschränkt.

Die gestellten Anfragen

Die unterzeichnenden Akteure legten mehrere Vorschläge vor:

  • Streichung der Klausel, die es Männern unter 500 Pesos an Wochentagen untersagt.
  • Mitteilung einer möglichen sportlichen Rechtfertigung
  • Einleitung einer Konsultation mit den betroffenen Interessengruppen

Sie schlagen außerdem Alternativen vor, die darauf abzielen, den Kalender ohne totale Einschränkungen zu gestalten, wie etwa eine Begrenzung der Anzahl der Turniere pro Woche oder Regeln für die geografische Verteilung.

Hinter den Kulissen deuten einige Quellen darauf hin, dass ein System eingerichtet wurde, um festgestellte Unregelmäßigkeiten bei der Turnierorganisation zu beheben. Bislang wurde diese Annahme jedoch von den zuständigen Behörden nicht detailliert offiziell bestätigt.

In diesem Zusammenhang bleibt die Debatte zwischen der Notwendigkeit von Regulierungen und der sportlichen Fairness für lizenzierte Spieler weiterhin offen. Die Unterzeichner des Briefes fordern ihrerseits eine Klarstellung und eine mögliche Weiterentwicklung des bestehenden Rahmens.

Padel Magazine Wir werden in Kürze auf dieses Thema zurückkommen, um die direkte Sichtweise der Liga zu erfahren und die Motivationen und Ziele dieser Regelung genau zu verstehen.

Team Padel Mai

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