Ein Blick auf die Ausfallzeiten der Rennstrecke Premier PadelEin Detail taucht immer wieder auf. Wenn die beiden Spieler mit ihrem Trainer sprechen, dreht sich die Diskussion sehr oft um den Spieler auf der rechten Seite.

Bei einigen der weltbesten Doppelpaarungen übernimmt sogar der Linkshänder ganz natürlich die Führung. Martín Di Nenno, Federico Chingotto, Juan Lebron und Arturo Coello melden sich regelmäßig zu Wort, um das Spielgefühl, taktische Anpassungen oder zu beachtende Angriffsziele zu beschreiben. Umgekehrt greift ihr linkshändiger Partner oft häufiger ein, um diese Aussagen zu ergänzen oder zu bestätigen. Dieser Trend lässt sich in vielen offiziellen Übertragungen beobachten. Premier Padel.

Vor dem Abschluss bauen.

Diese Beobachtung ist kein Zufall.

Traditionell gilt der Spieler auf der rechten Seite oft als der Spielmacher des Duos. Er ist es, der die meisten Diagonalbälle bestreitet, die Defensivphasen leitet, den richtigen Zeitpunkt wählt, um das Spiel zu verlangsamen oder zu beschleunigen, und der versucht, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sein Partner den Punkt abschließen kann.

Trainer betonen regelmäßig die Bedeutung des Spielverständnisses. Zu den Eigenschaften, die am häufigsten mit dem Rechtshänder in Verbindung gebracht werden, zählen Geduld, Präzision, Kommunikationsfähigkeit und die Fähigkeit, Spielzüge zu lenken, anstatt sie direkt abzuschließen.

Galán und Chingotto, ein aufschlussreiches Beispiel

Eine weitere Konfiguration taucht regelmäßig in den Arbeiten von Alejandro Galán und Federico Chingotto auf.

Während der Seitenwechsel gibt Galán Chingotto häufig Anweisungen: Wahl der Spielzüge, Tempo oder Anpassung an das gegnerische Paar. Sobald das Spiel jedoch begonnen hat, ist es Chingotto, der den Punkteaufbau entlang seiner Diagonalen lenkt, während Galán die sich bietenden Gelegenheiten nutzt, um zu beschleunigen oder den Punktgewinn zu erzielen.

Diese Komplementarität veranschaulicht perfekt die Rollenverteilung auf höchstem Niveau: Der Spieler der linken Hand bringt oft die Macht und Fähigkeit mit, die Spielzüge abzuschließen, während der Spieler der rechten Hand deren Aufbau organisiert.

Di Nenno, Chingotto, Coello: Profile von Strategen

Die Profile von Martín Di Nenno, Federico Chingotto und Arturo Coello weisen trotz sehr unterschiedlicher Stile auch einige Gemeinsamkeiten auf.

Auch Juan Lebrón ist erwähnenswert, der besonders gut an der Seite eines sehr offensiven Linkshänders zur Geltung kommt. Seine Aufgabe besteht dann darin, das Tempo des Ballwechsels zu regulieren: Er kann das Spiel bei Bedarf mit kurzen Pässen verlangsamen oder es umgekehrt beschleunigen, um einen langsamen, unzusammenhängenden Rhythmus aufzubrechen.

Di Nenno ist bekannt für sein außergewöhnliches Spielverständnis und seine Fähigkeit, seine Mitspieler ins Spiel einzubinden. Chingotto glänzt durch seine Spielkontrolle, seine Defensivarbeit und sein Gespür für Passwege. Coello hingegen, trotz seiner Stärke, spielt auf der rechten Seite neben Agustín Tapia auch eine wichtige Rolle im Spielaufbau.

Ein Trend, keine Regel

Es wäre jedoch eine zu starke Vereinfachung zu behaupten, der Linksaußen habe nur eine Abschlussrolle.

Spieler wie Agustín Tapia und Coki Nieto tragen dank ihrer spielerischen Finesse und Kreativität aktiv zum Spielaufbau bei. Ebenso besitzen einige Rechtshänder die Fähigkeit, Punkte im entscheidenden Moment zu entscheiden, wie beispielsweise Jon Sanz oder natürlich Coello.

Doch eine Konstante scheint sich in vielen Referenzpaaren herauszukristallisieren: Der Spieler auf der rechten Seite ist oft derjenige, der die Ballwechsel organisiert, das taktische Gleichgewicht wahrt und als eigentlicher Dirigent fungiert. Sein Partner auf der linken Seite kann sich dann stärker darauf konzentrieren, das Spiel zu beschleunigen und abzuschließen, sobald sich die Gelegenheit bietet.

Auf höchster Ebene erweist sich diese Verteilung der Verantwortlichkeiten letztlich als eine der Grundlagen der erfolgreichsten Verbände in diesem Bereich.

Antoine Tricolet

Ich habe das entdeckt Padel Ich bin zufällig auf einem Campingplatz in Spanien gelandet. Ich war sofort begeistert; seit drei Jahren spiele ich leidenschaftlich Padel und verfolge internationale und regionale Neuigkeiten mit der gleichen Begeisterung wie den Sport selbst.