Italien wird im Foro Italico mit Sicherheit einen historischen Moment erleben. Zum ersten Mal in der Geschichte eines Grand-Slam-Turniers Premier PadelEine italienische Spielerin erreicht das Viertelfinale. Dieses beispiellose Szenario wird sich in Rom durch das Duell zwischen Carolina Orsi und Giulia Dal Pozzo im Achtelfinale des BNL Italy Major ereignen.
Nachdem sie die zweite Runde erfolgreich überstanden haben, spielen die beiden italienischen Vertreter im Finale um einen Platz unter den acht besten Doppelpaarungen des Turniers.
Dal Pozzo vollbringt die Leistung des Tages
Während Carolina Orsi und ihre Partnerin Patty Llaguno ihr Spiel kontrollierten und in zwei Sätzen gegen Aida Martinez und Camila Fassio gewannen, kam die bemerkenswerteste Leistung von Giulia Dal Pozzo.
Gemeinsam mit der Spanierin Nuria Rodriguez errang die Italienerin einen überragenden Sieg und eliminierte die an Nummer 7 gesetzten Alejandra Salazar und Ale Alonso. Der Sieg gelang nach über zwei Stunden Spielzeit und drei hart umkämpften Sätzen.
Diese Qualifikation ermöglicht es Dal Pozzo, ihren Weg vor heimischem Publikum fortzusetzen und sich ein historisches Spiel gegen eine ihrer Teamkolleginnen in der italienischen Nationalmannschaft zu sichern.
Die besten Damenpaare betreten die Bühne
Das Damenturnier gewinnt nun durch den Einstieg mehrerer Titelanwärterinnen an Dynamik.
Die Titelverteidigerinnen Gemma Triay und Delfi Brea starten ihre Rom-Kampagne gegen Claudia Escacena und Patricia Martinez. Claudia Fernandez und Sofia Araujo müssen ihrerseits das Duo Bea Caldera/Carmen Goenaga im Auge behalten.
Auch Paula Josemaria und Bea Gonzalez werden ihr Abenteuer gegen Martina Fassio und Raquel Eugenio fortsetzen, während Ari Sanchez und Andrea Ustero gegen Aranzazu Osoro und Victoria Iglesias antreten.
Erwähnenswert war auch das vorzeitige Ausscheiden von Marina Guinart und Veronica Virseda, den jüngsten Gewinnerinnen des FIP Platinum Albania, die in zwei knappen Sätzen von Noa Canovas und Laia Rodriguez geschlagen wurden.
Stupaczuk und Yanguas drängten sich.
Im Herrenwettbewerb sicherten sich einige Favoriten den Einzug ins Achtelfinale, doch einige mussten härter kämpfen als erwartet.
Franco Stupaczuk und Mike Yanguas hatten gegen Manuel Castaño und Xisco Gil sichtlich Mühe. Die frischgebackenen FIP-Platinum-Sieger aus Albanien lagen zurück und waren am Ende ihrer Kräfte, fanden aber schließlich die nötigen Ressourcen, um sich in einem hart umkämpften Dreisatzmatch durchzusetzen.
Coello, Tapia, Galán und Chingotto entfalten sich
Die Weltranglistenersten Arturo Coello und Agustín Tapia legten mit einem klaren Sieg gegen Flavio Abbate und Alvaro Montiel einen perfekten Start in ihr Turnier hin.
Das gleiche Szenario spielte sich für Federico Chingotto und Alejandro Galán ab, die gegen Tino Libaak und Alex Chozas solide waren. Auch Juan Lebrón und Leo Augsburger bestätigten ihren Status, indem sie die überraschenden Albert Roglán und Manu Aragón dominierten, die in der Vorrunde Sanyo Gutiérrez besiegt hatten.
Zu den weiteren Favoriten zählten Coki Nieto und Jon Sanz, die drei Sätze spielen mussten, um Luis Hernandez und Javi Martinez zu bezwingen.
Ein erfolgreicher Comeback-Erfolg für Navarro und Di Nenno
Eines der Highlights der diesjährigen Rom-Ausgabe war das Wiedersehen des Duos Paquito Navarro und Martin Di Nenno. Beide Spieler zeigten in ihren Auftaktpartien sofort starke Leistungen und sicherten sich souveräne Siege gegen Alonso Rodriguez und Juani De Pascual.
Das Turnier geht nun in seine spannendste Phase mit einigen besonders mit Spannung erwarteten Begegnungen. Coello und Tapia treffen im Achtelfinale auf David Gala und Enzo Jensen, während Chingotto und Galán gegen Gonzalo Alfonso und Javi Barahona antreten und versuchen, ihren Lauf in der italienischen Hauptstadt fortzusetzen.
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