Er etablierte sich innerhalb weniger Tage als ein Schlüsselereignis für junge Padelspieler in Frankreich und EuropaOrganisiert in Lésigny, die FIP verspricht Paris von WME Es brachte fast 350 junge Spieler aus ganz Europa, internationale Delegationen und ein ungewöhnlich großes Medieninteresse für einen Wettbewerb zusammen, der sich ausschließlich Jugendkategorien widmete. Der Präsident der Veranstaltung, William Solis Dieses Interview beleuchtet die Ursprünge des Projekts, die Gründe für seinen Erfolg, seine tatsächlichen Auswirkungen auf die Jugendentwicklung und die Perspektiven für zukünftige Ausgaben. Es wirft ein Licht auf die Herausforderungen bei der Förderung des Jugend-Padelsports in Frankreich und die Balance zwischen Struktur, sportlicher Exzellenz und internationalen Ambitionen.
Ein ambitioniertes und solides Projekt
Welches Gefühl überwiegt drei Wochen nach dem Ereignis?
Eine Mischung aus Stolz und Weitsicht. Im Nachhinein, beim Betrachten der Bilder und der zahlreichen Reaktionen, die wir erhalten haben, begreifen wir erst das ganze Ausmaß dessen, was in Lésigny geschehen ist. Wir wussten, dass das Projekt solide und ambitioniert war, aber nicht in diesem Ausmaß.
Während des Turniers ist man ständig im Einsatz und muss eine Entscheidung nach der anderen treffen. Erst hinterher wird einem bewusst, was das alles bedeutet hat: das Publikum, die ausländischen Delegationen, die Medienpräsenz. Für den Jugend-Padelsport in Frankreich wurde damit eindeutig ein Meilenstein erreicht.
Die Entstehung des Projekts
Wie kam die Idee zu FIP Promises Paris zustande?
Alles begann mit einem Gespräch zwischen Jean-Thomas Peyrou, Franck Binisti und mir. Wir teilten die gleiche Überzeugung: Frankreich fehlte eine wirklich internationale Veranstaltung speziell für junge Menschen.
Der Wendepunkt war das Engagement von Daryl Monfils, der uns mit WME Sports in Kontakt brachte. Dadurch erhielt das Projekt sofort eine sehr professionelle Dimension. Jean-Thomas übernahm die Beziehungen zur FIP und die sportlichen Aspekte, Franck kümmerte sich um die Medienarbeit, und ich sorgte für die Gesamtkoordination.

Wie sieht die erste Beurteilung aus, sowohl sportlich als auch menschlich?
Die Reife der jungen Spieler. Ihr Spielniveau, ihr Engagement und ihr Verhalten auf und neben der Piste beeindruckten alle Beobachter.
Fast 350 Spieler aus ganz Europa – war das geplant?
Ganz und gar nicht. Wir hatten ursprünglich mit rund 150 Spielern gerechnet. Diese Teilnehmerzahl zeigt, dass ein strukturiertes internationales Event für junge Leute eindeutig gefragt war.
An welchem Punkt wurde Ihnen klar, dass das Turnier eine neue Dimension annahm?
Durch die Beobachtung der Aktivitäten in den sozialen Medien wurde mir klar, dass die Inhalte vier Tage lang in ganz Europa kursierten. Und vor allem blieb die öffentliche Präsenz vor Ort stark. In diesem Moment begriff ich, dass Lésigny für ein Wochenende zu einem wahren Zentrum des europäischen Jugend-Padel geworden war.
Wie hat die Organisation diesen Machtzuwachs verkraftet?
Mit großem Engagement und Einsatz leisteten die Freiwilligen, ebenso wie das Vereinsteam, hervorragende Arbeit. Mein besonderer Dank gilt der gesamten Organisation, den Freiwilligen, dem Verein und den Partnern. Ihr Einsatz war entscheidend für den Erfolg dieser Auftaktveranstaltung.

Europaweite Auswirkungen
Waren Sie von der internationalen Aufmerksamkeit für das Turnier überrascht?
Ja, obwohl die europäische Dynamik bereits bestand. Ausländische Verbände und zahlreiche Akademien haben die Veranstaltung intensiv beworben, was ihre Reichweite vergrößerte.
Können die FIP-Versprechen die Wahrnehmung des Jugend-Padelsports in Frankreich verändern?
Es ist bereits Realität. Diese Veranstaltung beweist, dass sich Jugend-Padel in ein strukturiertes nationales Projekt integrieren lässt. Vereine, Akademien, Trainer und Institutionen haben die Wirkung eines kohärenten internationalen Rahmens miterlebt. Mit gemeinsamen Anstrengungen kann Frankreich sehr schnell Fortschritte erzielen.
Kann es den Jugendsektor nachhaltig strukturieren?
Ja. Es bietet Orientierung, ein gewisses Erwartungsniveau und ein klares Modell, auf dem man aufbauen kann.
Eine Fortsetzung ist bereits in Vorbereitung.
Wird das FIP Promises Paris zu einem Maßstab in Europa?
Das Feedback deutet eindeutig in diese Richtung. Das Turnier hat seine Nische gefunden.
Ist die zweite Auflage bestätigt?
Ja, ohne Zögern. Das Team ist bereits bei der Arbeit.
Gibt es demnächst Neuigkeiten?
Viele. Mehr Level, ein intensiveres Erlebnis für Spieler und Familien, Innovationen und auch namhafte Sponsoren.
Bleibt Lésigny Austragungsort des Turniers?
Für die nächste Ausgabe, ja. Der Verein bringt alle nötigen Voraussetzungen mit. Für die Zukunft wird alles vom Wachstum der Veranstaltung abhängen, aber Lésigny wird ein Schlüsselelement des Projekts bleiben.

Projizieren Sie sich in die Zukunft
Welche Rolle sollten die FIP-Versprechen bei der Entwicklung des Jugend-Padelsports spielen?
Zu einer treibenden Kraft, einem Maßstab, einem jährlichen Ereignis werden, das die gesamte Branche aufwertet.
Was haben Sie persönlich aus dieser Erfahrung gelernt?
Möge sich Mut auszahlen. Dieses Ereignis bestätigt, dass mit dem richtigen Team und einer klaren Vision etwas Starkes und Dauerhaftes geschaffen werden kann.
Heute ist mein Ziel klar: FIP Promises Paris zu einem bedeutenden Ereignis für den Jugend-Padelsport zu machen, das Kinder inspiriert, die besten Akademien anzieht und Frankreich ins Zentrum des internationalen Jugend-Padelsports rückt.
Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.























































































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