Manchmal können Ergebnisse täuschen. Die Viertelfinalspiele der FIP-Weltcup-PaareDie Spiele in der Kuwait Arena liefern dafür ein perfektes Beispiel: Zwei Partien, die auf dem Papier von den Favoriten dominiert wurden, sich in der Praxis aber als deutlich enger erwies. Zwischen Gemma Triay und Delfi Brea sowie der überraschenden Paarung Gala und Garcia mussten die ersten vier Halbfinalisten echte Disziplin beweisen, um Stolpersteine ​​zu vermeiden.

Den Zahlen sollte man nicht trauen. Zentralgericht der BNKGemma Triay und Delfi Brea sicherten sich in gut einer Stunde den Einzug ins Halbfinale mit einem 6:2, 6:1-Sieg gegen Alejandra Alonso und Claudia Jensen. Ein klarer Sieg, aber alles andere als ein Selbstläufer. Triay bestätigte dies nach dem Match: Trotz des deutlichen Ergebnisses war der erste Satz hart umkämpft, mit langen Ballwechseln und hohem Druck der Gegnerinnen. Das Duo wusste, was sie erwartete: In Rotterdam hatten sie beinahe ein Match aus der Hand gegeben, das vielversprechend begonnen hatte.

Auf dem Alghanim CourtDie Atmosphäre war völlig anders, denn es stand ein mit Spannung erwartetes Duell bevor. Mike Yanguas und Coki Nieto trafen erneut aufeinander. David Gala und Pablo Garcia, die in der vorherigen Runde Di Nenno/Augsburger besiegt hatten. Auch dieses Mal steht es am Ende 6:2, doch die Partie war alles andere als einfach. Nach 1 Stunde und 25 Minuten, in denen viele Partien zugunsten der Spanier ausgingen, konnte der Lauf der Spanier schließlich gestoppt werden.

Yanguas sagte, er sei von dem spezifischen Format des FIP-Weltcup-PaareDies ermöglicht es den Spielern, gegen ihre regulären Saisonpartner anzutreten. Ein motivierender Rahmen, verstärkt durch den hohen Einsatz: 2.000 Punkte und ein Weltmeistertitel. Für Nieto spiegelt das Ergebnis nicht die Stärke von Gala und Garcia wider, die jedes Paar in Bedrängnis bringen können, wenn sie konstant spielen. Ihre Stabilität in den entscheidenden Momenten verhinderte ein längeres und gefährlicheres Match.

Franck Binisti

Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.

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