La Internationale Föderation von Padel (FIP) kündigte die Gründung von FIP Beyondeine neue internationale Rennstrecke, die für Amateur-SpielerDie Regelung wurde auf der letzten Generalversammlung in Acapulco bestätigt. Das erklärte Ziel ist es, eine global wettbewerbsfähige Struktur anzubieten, die für verschiedene Altersgruppen offen ist und eine internationale Rangliste sowie Veranstaltungen zum Saisonabschluss umfasst.

Auf dem Papier klingt die Initiative interessant. In der Praxis werfen sie jedoch einige Fragen auf. konkrete Umsetzung und seine Verbindung zu bestehenden Ökosystemen.

Ein strukturierter, aber dennoch theoretischer Rahmen

Das Projekt basiert auf drei Turnierebenen (B1, B2 und B3), mit oder ohne Preisgeld, je nach Status der Veranstaltung, und Alterskategorien von 18–39 Jahre bis + 60 JahreIn den Seniorenkategorien (+40 bis +60) werden bei den B1- und B2-Turnieren ein eigenes Preisgeld ausgeschüttet und eine Rangliste erstellt, die den Zugang zu internationalen Finalwettbewerben ermöglicht.

  • Amateure im Alter von 18–39 Jahren (ohne Preisgeld)
  • + 40 Jahre
  • + 45 Jahre
  • + 50 Jahre
  • + 55 Jahre
  • + 60 Jahre

Drei Turnierebenen:

  • B1 Gesamtpreisgeld zwischen 6 € und 000 €
  • B2 Gesamtpreisgeld zwischen 3 € und 600 €
  • B3 Turniere mit einem strikt wettbewerbsorientierten Fokus, kein Preisgeld

In diesem Punkt ist die Logik relativ klar:
Senioren-Padel profitiert nun von einer Form von strukturierter internationaler Rennzirkel, was eine Landschaft ergänzt, die bereits durch die Existenz von Europameisterschaften und Senioren-Weltmeisterschaften für die wettbewerbsfähigsten Profile.

Fragen an Fans unter 39 Jahren

Die Positionierung der Schaltung für die Amateure im Alter von 18 bis 39 JahrenOhne Preisgeld erscheint es im Moment weniger sicher.
Die Aussicht auf eine Weltrangliste und die Qualifikation für internationale Wettkämpfe besteht, aber es bleibt schwierig, dies zu messen. die wahre Attraktivität dieses Formats für dieses Segment von Spielern, die bereits weitgehend durch nationale, regionale oder private Ligen je nach Land abgedeckt sind.

Die zentrale Frage bleibt:
Welchen konkreten Mehrwert bietet FIP ​​Beyond diesen Spielern im Vergleich zu den bereits lokal angebotenen Wettbewerben?

Die Integration variiert von Land zu Land.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft dieIntegration von FIP Beyond in nationale VorschriftenViele Verbände bieten bereits etablierte Amateur- und Veteranenveranstaltungen an, die teilweise sehr strukturiert sind und über eigene Ranglisten und Meisterschaften verfügen.

In diesem Kontext könnte sich die Implementierung von FIP Beyond als ungleichmäßig über die verschiedenen Gebiete hinweg.
Das Projekt dürfte in Ländern, in denen die nationalen Verbände im Amateur-Padel noch relativ inaktiv oder schlecht strukturiert sind, auf größeres Interesse stoßen. Umgekehrt dürfte es in Ländern wie den FrankreichWo das Angebot an Amateur- und Seniorenwettbewerben bereits dicht ist, muss der Standort dieser neuen Rennserie noch definiert werden.

2026, ein Testjahr

Mehr als nur ein sofortiger, groß angelegter Start, FIP Beyond scheint in eine Beobachtungsphase einzutreten.Das Jahr 2026 wird bei der Bewertung von entscheidender Bedeutung sein:

  • die Fähigkeit von Vereinen und Verbänden, das Format zu übernehmen
  • das tatsächliche Interesse der Spieler, insbesondere derjenigen unter 39 Jahren
  • die Konsistenz der Ranglisten und der angekündigten Finalwettbewerbe

Die Idee eines strukturierten globalen Amateurfunknetzes ist zwar im Prinzip ansprechend, aber Verankerung in der Realität vor Ort Das bleibt abzuwarten.

Die schrittweise Einführung von FIP Beyond muss daher Land für Land genau verfolgt werden, um beurteilen zu können, ob es gelingt, sich in der bereits sehr heterogenen Landschaft des Amateur-Padelsports weltweit zu etablieren.

Franck Binisti

Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.