Während noch vor wenigen Jahren 80 % der Padel-Spieler in Frankreich aus dem Tennis kamen, verändert sich die Landschaft rasant. Eine aktuelle Umfrage von Doinsport, einem führenden Anbieter von Software zur Verwaltung von Sportvereinen, bestätigt einen grundlegenden Trend: Fußballspieler werden mittlerweile zu einer der wichtigsten Wachstumsquellen für Amateur-Padel.

Kennzahlen der Studie

Die Umfrage, die auf einem Panel von 10 Spielern privater Partnerclubs basiert, schlüsselt die sportliche Herkunft der Padel-Spieler wie folgt auf:

  • Fußball: 44 %
  • Tennis: 38 %
  • Squash und Badminton: 8 %
  • Andere Sportarten: 10 %

Eine bemerkenswerte Tatsache: Fußball ist heute die beliebteste Sportart unter neuen Spielern, noch vor Tennis, das historisch mit der Entwicklung des Padel-Tisches verbunden ist.

Der Fußballspieler, die neue treibende Kraft des Padel in Frankreich?

Romain Taupins Analyse (PadelOnomik)

Für Romain Taupin, einen führenden Analysten in der Welt des Padel:
„Vor einigen Jahren stellte allein der Tennissport 80 % des Talentpools. Heute schwindet diese Dominanz zugunsten vielfältigerer Profile, insbesondere aus dem Fußball.“

Eine Dynamik, die durch eigene Daten bestätigt wird:
„In einer 2024 in meinen sozialen Medien durchgeführten Umfrage hatten 50 % der Befragten keinen Tennishintergrund. Dies steht im Einklang mit der Doinsport-Umfrage.“

Taupin weist jedoch auf eine mögliche Voreingenommenheit hin:
„Die Doinsport-Umfrage betrifft hauptsächlich private Clubs, in denen Tennisspieler möglicherweise weniger vertreten sind als in traditionellen Tennisclubs mit integrierten Padel-Plätzen.“

Für ihn bleibt die Schlussfolgerung jedoch unverändert:
„Das sind hervorragende Neuigkeiten für die Entwicklung des Padel-Sports. Der Sport öffnet sich für verschiedene Sportkulturen. Das bereichert das Erlebnis und zieht ein breiteres Publikum an.“

Welche Auswirkungen auf Padel-Clubs?

Diese Vielfalt an Profilen wirkt sich direkt auf das Vereinsmanagement aus. Jeder Spielertyp hat seine eigenen Gewohnheiten und Erwartungen.

Manche bevorzugen ein Abonnementsystem, andere zahlen nach Volumen. Manche buchen online, andere am Schalter. Manche suchen den Wettbewerb (Turniere, Ranglisten), andere bevorzugen soziale Formate (Ligen, Americanas).

Romain Taupin erinnert uns:
„Ein Verein muss sich an all diese Anforderungen anpassen können. Daher ist eine umfassende und flexible Verwaltungssoftware, wie sie Doinsport anbietet, so wichtig.“

Franck Binisti

Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.