Seit 2016 stattet das französische Unternehmen Neop Padel-Clubs und Sportanlagen mit vernetzten Zutrittskontroll-, Lichtmanagement- und Schließsystemen aus. Ziel ist die automatische Synchronisierung von Platzöffnungen und Beleuchtung mit den Buchungen – ganz ohne manuelle Eingriffe. Mehr als 600 Clubs und 3.000 Plätze sind bereits in Frankreich und international damit ausgestattet. Angesichts des starken Wachstums von Padel in Frankreich, Padel Magazine fragte Jean-Baptiste Sagot, Kommunikationschef. Neopzu den Automatisierungsherausforderungen, mit denen Clubbetreiber konfrontiert sind.

 „Padel wächst rasant, die Anlagen müssen mithalten.“ 

 Padel Magazine — Padel erlebt in Frankreich ein sehr starkes Wachstum. Wie beobachten Sie diese Dynamik aus Ihrer Perspektive? 

 Jean-Baptiste Sagot —  Das ist ganz klar: Überall in Frankreich entstehen neue Spielfelder, die Buchungen steigen und die Spieler strömen herbei. Doch was wir vor allem sehen, ist, dass sich mit dem Bau der Infrastruktur eine neue Herausforderung für die Vereine ergibt: Wie können diese Spielfelder zum richtigen Zeitpunkt leicht zugänglich gemacht werden, ohne dass dies zu einer betrieblichen Belastung für die Mannschaften wird?

 Jean-Baptiste Sagot —  Genau an diesem Thema arbeiten wir seit 2016: der Verknüpfung von Reservierungen mit der tatsächlichen Nutzung der Spielfelder, um das Spielerlebnis zu optimieren und den Alltag der Betreiber zu vereinfachen.

 Padel Magazine — Welche täglichen Aufgaben belasten Padel-Clubs konkret am meisten? 

 Jean-Baptiste Sagot —  Hinter jeder Buchung stecken nach wie vor zahlreiche manuelle Schritte: Zugangspunkte öffnen, Schlüssel verwalten, Beleuchtung ein- und ausschalten, temporäre Zugriffe vergeben und die Nutzung überwachen. Diese Aufgaben kosten Zeit und Energie, während sich die Teams vorrangig um die Begrüßung der Spieler und die Weiterentwicklung ihrer Aktivitäten kümmern sollten. Wir sind der Ansicht, dass die Technologie diesen Prioritäten untergeordnet werden sollte: Sobald ein Spieler einen Platz bucht, sollten Zugang und Beleuchtung automatisch gemäß den festgelegten Clubverfahren angepasst werden – unabhängig davon, ob die Anlage komplett autark betrieben wird oder ein Team vor Ort ist.

Automatisierung für alles, was mit einem Club zu tun hat.

 Padel Magazine — Neop konzentriert sich nicht nur auf die Zutrittskontrolle. Warum dieser umfassendere Ansatz, der auch Beleuchtung und Verriegelung einschließt? 

 Jean-Baptiste Sagot —  Ein isoliertes Zutrittskontrollsystem reicht nicht aus. Um dauerhaft zuverlässig zu sein, muss es in die gesamte Infrastruktur integriert werden: Tore, Padelplätze, Clubhaus, Umkleideräume, technische Zugangspunkte usw. Jeder Einsatzbereich stellt spezifische Anforderungen an Sicherheit, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Deshalb entwickeln wir auch eigene Schließlösungen: Ein System ist nie so effektiv wie die Hardware, auf der es basiert. Das Ziel bleibt dasselbe: den Betrieb des Platzes an die tatsächliche Nutzung anzupassen, anstatt dem Club zusätzliche technische Belastungen aufzubürden.

 Padel Magazine — Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie nach mehrjähriger Praxis aus dem Einsatz Ihrer Lösungen im Padel-Sport und im Sport allgemein? 

 Jean-Baptiste Sagot —  Heute unterstützen wir eine Vielzahl von Organisationen – von gemeinnützigen Vereinen und privaten Padelzentren bis hin zu Kommunen und Multisportprojekten – in Frankreich und international. Über 600 Clubs mit mehr als 3.000 vernetzten Plätzen sind ausgestattet. Dies verdanken wir der Unterstützung von über 150 Partnern und Installateuren, die in unseren in Frankreich entwickelten und gefertigten Lösungen geschult sind. Unsere Motivation: Funktioniert die Technologie einwandfrei, arbeitet sie unauffällig im Hintergrund: Der Spieler bucht, der Platz ist zugänglich, die Beleuchtung schaltet sich zum richtigen Zeitpunkt ein, und der Club behält die Kontrolle, ohne sich darum kümmern zu müssen.

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