Nach mehreren Turnieren, die von einigen ungewöhnlichen Rückschlägen gegen Galán/Chingotto oder Lebrón/Augsburger geprägt waren, lieferten Arturo Coello und Agustín Tapia im Viertelfinale der P2 in Asunción eine echte Kraftdemonstration ab.

Ein schneller 6:0 6:1 Sieg gegen Coki Nieto und Jon Sanz in einem Match, in dem die Weltranglistenersten den Eindruck erweckten, ihre dominanteste Form wiedergefunden zu haben.

Gleichbleibender Druck von den ersten Austauschvorgängen an

Das Ergebnis ist brutal, aber es spiegelt perfekt den Eindruck wider, der auf dem Spielfeld hinterlassen wurde.

Von Beginn an spielten Coello und Tapia mit enormer Intensität und ließen ihren Gegnern keine Chance. Trotz einiger exzellenter Returns von Jon Sanz zu Beginn des Matches war klar: Die Weltranglistenersten waren gekommen, um die Kontrolle über die Tour zurückzuerobern.

Und wenn dieses Duo mit solch einer Aggressivität spielt, entsteht beim gegnerischen Team sofort ein Gefühl der Erstickung.

Coellos Rückkehr zur Dominanz am Netz

Eines der auffälligsten Elemente dieses Spiels bleibt die Präsenz von Arturo Coello am Netz.

Wenn der Spanier in Bestform ist, hat man manchmal den Eindruck, er könne mit nur zwei Schritten das gesamte Spielfeld abdecken. Gestern dominierte seine Spielweise mit seinen Vorwärtsbewegungen die Partie komplett.

Ständig am Netz präsent, setzte Coello bei fast jedem hohen Volley seine Kraft, seine Armspannweite und seine Beschleunigungsfähigkeit ein.

Es war genau diese Version der Weltranglistenersten, die in den letzten Wochen etwas weniger konstant gewirkt hatte. In Asunción präsentierte sie sich mit beeindruckender Stärke zurück.

Tapia erlangt die Kontrolle vom Ausgangsniveau zurück

Agustín Tapia hat seinerseits die Rolle des Dirigenten wiederentdeckt, der den Rhythmus des Dialogs vollständig diktieren kann.

Der Argentinier zeigte eine Reihe außergewöhnlicher Schüsse: Variationen im Rhythmus, unvorhersehbare Abpraller vom Glas, plötzliche Beschleunigungen und Bereiche, die für die gegnerische Verteidigung unmöglich zu lesen waren.

Wenn Tapia mit dieser technischen Freiheit und diesem Selbstvertrauen spielt, wird es extrem schwierig, ein stabiles taktisches Muster gegen ihn zu entwickeln.

Und gegen Jon Sanz und Coki Nieto, die zu den kämpferischsten Spielern der Tour gehören, war die Dominanz schnell total.

Ein an den Schaltkreis gesendetes Signal.

In den letzten Wochen haben einige Beobachter begonnen, eine leichte Neuausrichtung an der Weltspitze des Padel-Tennis anzudeuten.

Galán und Chingotto hatten es mehrmals geschafft, die Nummer 1 ins Wanken zu bringen, während das Duo Lebrón/Augsburger dank enormer Offensivaggressivität ebenfalls gezeigt hatte, dass es sie unter Druck setzen konnte.

Doch dieses Viertelfinale in Asunción sieht sehr nach einer Antwort aus.

Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern vor allem wegen des Gefühls, die Kontrolle wiedererlangt zu haben.

Wenn Coello das Netz auf diese Weise abriegelt und Tapia die Angriffe von hinten kontrolliert, ist dieses Duo fast unmöglich zu neutralisieren.

Ein brisantes Halbfinale gegen Lebrón und Augsburger

Das paraguayische Turnier bietet uns nun ein Spiel, das allen Padel-Fans das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt: Coello / Tapia gegen Lebrón / Augsburger.

Auf der einen Seite die Weltranglistenersten, die ihre volle Dominanz zurückzuerlangen scheinen. Auf der anderen Seite ein extrem explosives Duo, das ein höllisches Tempo vorgibt und jeden Ball mit enormer Wucht schlägt.

Das Aufeinandertreffen der Stile verspricht ein außergewöhnliches Spektakel.

Und vor allem könnte es dazu beitragen, eine Frage zu beantworten, die in den letzten Wochen immer häufiger aufgetaucht ist: Erlangen Coello und Tapia endgültig ihren Status als unbestrittene und unangefochtene Nummer 1 zurück?

Antoine Tricolet

Ich habe das entdeckt Padel Ich bin zufällig auf einem Campingplatz in Spanien gelandet. Ich war sofort begeistert; seit drei Jahren spiele ich leidenschaftlich Padel und verfolge internationale und regionale Neuigkeiten mit der gleichen Begeisterung wie den Sport selbst.

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