Die Schaltung Premier Padel Diese Woche begibt sich das Unternehmen mitten in eines der am meisten erwarteten Ereignisse der Saison: das Buenos Aires P1, wie uns unsere Kollegen von Marca berichten.
Rein formal ist dieses Turnier „nur“ ein P1-Turnier. Es vergibt weder Major-Punkte noch die höchsten Auszeichnungen im Turnierkalender. Dennoch bleibt Buenos Aires für viele Spieler, Journalisten und Fans ein absolutes Highlight. das außergewöhnlichste Turnier des Jahres .
Denn hier ist Padel ein Erlebnis.
Das argentinische Publikum, dieses gewisse Etwas, das man nirgendwo sonst findet
Die Schaltung Premier Padel Es hat schon an spektakulären Orten stattgefunden: Rom, Doha, Paris, Brüssel und Riad. Aber nur sehr wenige Turniere besitzen die fast schon irrationale Atmosphäre, die man im Parque Roca findet.
In Argentinien ist Padel weit mehr als nur ein einfaches Sportspektakel.
Jeder Punkt wird gefeiert. Jede unmögliche Abwehraktion löst Jubelstürme auf den Rängen aus. Jeder argentinische Spieler wird zum Helden des gesamten Stadions.
Es ist kein Zufall, dass so viele Spieler erklären, dass ein Sieg in Buenos Aires eine ganz andere Bedeutung hat.
Für manche fast vergleichbar mit einem Major-Abschluss.
Und in diesem Jahr macht der sportliche Kontext das Ereignis noch elektrisierender.
Chingalán kommt mit Schwung, Tapia/Coello stehen unter Druck
Nach ihrer beeindruckenden Leistung in Paraguay reisen Alejandro Galán und Federico Chingotto als das derzeit formstärkste Duo nach Argentinien.
Die Gewinner des Asunción P2 haben die Führung im Rennen zurückerobert und scheinen einen psychologischen Durchbruch gegen die Weltranglistenersten erzielt zu haben.
Ihnen gegenüber reisen Arturo Coello und Agustín Tapia mit dem festen Willen zur Revanche an. Trotz ihrer Finalniederlage in Paraguay haben die „Goldenen Jungs“ im Laufe der Woche einen Teil ihrer Dominanz zurückgewonnen.
Doch in Buenos Aires wird der Druck enorm sein.
Insbesondere für Tapia, von dem das argentinische Publikum erwartet hatte, ein Superstar zu sein.
Paquito und Guerreros letzter Ball
Das Turnier markiert gleichzeitig das Ende einer Partnerschaft, die mit großem Interesse verfolgt wurde: die von Paquito Navarro und Fran Guerrero.
Das Duo bestreitet sein letztes gemeinsames Turnier vor einer Trennung, die hinter den Kulissen bereits angedeutet wurde. In einem so hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld könnte jedes Spiel schnell den Charakter eines Abschieds annehmen.
Delfi Brea steht zu Hause unter enormem Druck
Im Damenwettbewerb wird besonderes Augenmerk auf Delfi Brea gerichtet sein.
Argentinien trifft im eigenen Land auf Gemma Triay, die sich in einer schwierigen Lage befindet. Trotz beeindruckender Konstanz und einer Reihe von Finalteilnahmen in dieser Saison musste das Duo vier Niederlagen in Folge gegen Paula Josemaría und Bea González hinnehmen.
Und natürlich kann das Spielen „zu Hause“ sowohl ein transzendentes Erlebnis sein… als auch immensen Druck mit sich bringen.
Buenos Aires, Leidenschaft… aber auch eine Kontroverse um Lamperti
Doch diese Ausgabe des Buenos Aires P1 2026 könnte bei einem Teil der argentinischen Öffentlichkeit auch einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.
Denn viele hatten gehofft, dass Miguel Lamperti eine Wildcard für seine wohl letzten großen Heimspiele erhalten würde.
Mit 47 Jahren zählt „Miguelito“ immer noch zu den beliebtesten Spielern in der Geschichte des Padel-Sports.
Ein Spieler, der es schafft, schon beim Aufwärmen eine ganze Arena von den Sitzen zu reißen.
Und dennoch wurde er nicht zum Hauptgemälde eingeladen.
Eine Entscheidung, die bereits für viel Diskussion sorgt.
Zumal die Organisatoren des Brüsseler P2-Turniers nicht gezögert hatten, ihm neben dem Belgier Isaac Huysveld eine Wildcard anzubieten.
In Buenos Aires waren viele der Ansicht, dass eine symbolische Geste angebracht gewesen wäre.
Insbesondere beim „besondersten Turnier des Jahres“.
Das Buenos-Aires-Paradoxon
Vielleicht liegt darin letztendlich der Zauber – und manchmal auch die Grausamkeit – von Buenos Aires P1.
Ein Turnier, bei dem Emotionen alles andere übertrumpfen.
Wo das Publikum jedes Spiel zu einem Ereignis macht.
Wo Argentinier mit dem Herzen spielen, bevor sie mit dem Schläger spielen.
Es ist aber auch ein Turnier, das uns brutal daran erinnern kann, dass sich der Spitzensport rasant weiterentwickelt, selbst mit seinen Legenden.
Und auch diese Woche verspricht Buenos Aires wieder genau das zu bieten, was es am besten kann:
Lärm, Leidenschaft, Tränen… und wahrscheinlich einige unvergessliche Spiele.
Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.

























































































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