Le  Betclic Bordeaux Premier Padel P2  Der Wettbewerb erreicht diesen Sonntag seinen Höhepunkt mit zwei Finalspielen, die auf dem Centre Court der Mériadeck-Eisbahn spannend werden dürften. Im Damenwettbewerb  Gemma Triay / Delfi Brea  ihren Thron zurückerobern, um sich gegen die Überraschung zu verteidigen  Tamara Icardo / Claudia Jensen Für die Männer ist es nun Zeit für den mittlerweile unverzichtbaren Superclásico:  Arturo Coello / Agustin Tapia vs. Ale Galán / Fede Chingotto. 

Zwei Finalspiele, jeweils zwei Duelle Spanien-Argentinien in jeder Paarung und ein Hinweis auf ein ganz großes Ereignis in Bordeaux.

Abschlussprogramm

ZeitFinalePlakat
14h00DamenGemma Triay / Delfi Brea gegen Tamara Icardo / Claudia Jensen
Nicht vor 15 UhrMännerArturo Coello / Agustin Tapia gegen Ale Galán / Fede Chingotto

Das Finale kann live auf Canal Plus Sport 360 verfolgt werden.

Triay/Brea gegen Icardo/Jensen: Mission Impossible oder großer Coup?

Auf dem Papier ist die Sache klar: Gemma Triay und Delfi Brea führen im direkten Vergleich gegen Tamara Icardo und Claudia Jensen mit 9:0. Das Weltranglistenerste-Doppel hat stets die richtige Lösung gefunden, oft souverän, manchmal mit etwas Mühe, wie beim letzten Grand-Slam-Turnier in Italien, das sie in drei Sätzen gewannen.

Doch dieses Finale in Bordeaux findet unter besonderen Umständen statt. Icardo und Jensen bestreiten ihr erstes gemeinsames Finale in Bordeaux. Premier PadelUnd das erreichten sie durch harte Arbeit: Sieg im Viertelfinale gegen Fernández/Araújo, dann Triumph im Halbfinale gegen die an Nummer 2 gesetzten González/Josemaría.

Die Reise zum Finale

Triay / BreaIcardo/Jensen
R16: Caldera / Goenaga, 6/3 6-/3R16: Iglesias / Osoro, 6/4 6/1
QF: Guinart / Virseda, 6/0 7/6QF: Fernández / Araújo, 6/4 2/6 6/2
SF: Sánchez / Ustero, 7/5 6/1SF: González / Josemaria, 6/4 6/3

Triay und Brea verfolgen zudem ein strategisches Ziel: Nach zwei Turnieren ohne Finaleinzug steht das Titelmatch für sie zum perfekten Zeitpunkt an, um ihre Weltranglistenführung zu verteidigen. Icardo hingegen jagt weiterhin ihrem ersten Titel hinterher. Premier PadelJensen hingegen kennt den Geschmack eines Sieges bereits, da sie mit Jessica Castelló die Acapulco P1 2024 gewonnen hat.

Die Frage ist einfach: Können Icardo/Jensen ihren Erzrivalen endlich besiegen?

Coello / Tapia gegen Galán / Chingotto: der 38. Superclásico

Bei den Herren erwartet die Zuschauer in Bordeaux das wohl spannendste Duell der letzten beiden Saisons: Coello/Tapia gegen Galán/Chingotto. Es ist das 38. Aufeinandertreffen der beiden Paare, wobei Coello/Tapia mit 24 Siegen gegenüber 13 die Nase vorn hat.

Doch 2026 ist die Bilanz perfekt: 4:4 im direkten Vergleich. Anders ausgedrückt: Dieses Finale in Bordeaux könnte die Saison entscheidend beeinflussen.

StatistikenCoello / TapiaGalán / Chingotto
Spitzensaat12
Totale Konfrontation24 gewinnt13 gewinnt
Aufeinandertreffen 20264 gewinnt4 gewinnt
Titel Premier Padel3617
Bilanz Premier Padel244 bis 21192 bis 33
Gemeinsame Turniere7548

Das Finale wird auch ein Gefühl der Revanche haben: Coello und Tapia hatten das Finale von Bordeaux 2025 gegen Galán und Chingotto gewonnen, am Ende eines Spiels, das von einem endlos langen Tiebreak geprägt war, 7:6(12), dem längsten in der Geschichte dieses Duells.

Die Reise zum Finale

Coello / TapiaGalán / Chingotto
R16: Sánchez / Gil, 6:0 6:1Runde 16: Gala / Jensen, 6:4, 6:2
QF: González / Campagnolo, 7/5 3/6 6/1Viertelfinale: Sanz / Nieto, 6:1 6:3
SF: Navarro / Di Nenno, 6/3 6/2SF: Yanguas / Stupaczuk, 7/5 7/5

Coello und Tapia reisen mit einer beeindruckenden Statistik an: 26 Finalteilnahmen in Folge und drei Titel in Folge vor Bordeaux. Die Maschinerie scheint wieder auf Hochtouren zu laufen.

Doch Galán und Chingotto wissen, wie man sie ausbremst. Sie haben in dieser Saison bereits vier Duelle gewonnen, unter anderem in Gijón, Miami, Asunción und Buenos Aires. Wenn Chingotto sein Laufpensum erhöht und Galán seine Abschlussstärke entfesselt, hat das Duo, die Nummer 2 der Welt, alle Trümpfe in der Hand, um die Könige vom Thron zu stoßen.

Galán und Tapia, ein Rekord auf dem Spiel

Neben dem Titel selbst verleiht ein weiterer individueller Aspekt diesem Herrenfinale zusätzliche Bedeutung. Agustín Tapia und Alejandro Galán halten mit jeweils 58 Karrieretiteln den Rekord für die meisten Titel aller aktiven Spieler.

Der Gewinner des Finales wird somit den alleinigen Spitzenplatz in dieser symbolischen Rangliste einnehmen.

Für Galán ist dieser Tag etwas ganz Besonderes: Er bestreitet sein 100. Karrierefinale. Vor ihm hatten nur Fernando Belasteguín, Juan Martín Díaz und Pablo Lima diesen Meilenstein in der Geschichte des Padel erreicht. Der Spanier ist zudem der jüngste Spieler, dem dies gelungen ist.

Kann Bordeaux die Hierarchie erschüttern?

Das Finale der P2-Klasse in Bordeaux bietet zwei sehr unterschiedliche Szenarien.

Im Damenfeld haben Triay/Brea den Vorteil der Erfahrung, der Weltranglistenposition und einer makellosen Bilanz gegen Icardo/Jensen. Doch das spanisch-argentinische Duo reist befreit an, nachdem es kurz hintereinander zwei Top-Paare ausgeschaltet hat.

Im Herrenwettbewerb überrascht es angesichts der engen Vertrautheit der beiden Teams nicht. Coello/Tapia gelten weiterhin als Favoriten, doch Galán/Chingotto haben 2026 bewiesen, dass sie sie regelmäßig schlagen können.

Eines ist sicher: Bordeaux bereitet sich auf einen Sonntag voller XXL-Finals vor.

Benjamin Dupouy

Ich habe Padel direkt während eines Turniers entdeckt und ehrlich gesagt hat es mir zunächst nicht wirklich gefallen. Aber beim zweiten Mal war es Liebe auf den ersten Blick und seitdem habe ich kein einziges Spiel verpasst. Ich bin sogar bereit, bis 3 Uhr morgens aufzubleiben, um mir das Finale anzusehen Premier Padel !

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