In der ersten Runde ausgeschieden  Buenos Aires P1  mit  Tino Libaak,   Alex Chozas  hat eine besonders schwierige Woche hinter sich. Nach der Heimniederlage in einem Turnier, auf das er sich so sehr gefreut hatte, musste der junge Argentinier anschließend gegen einen Gegner antreten.  Eine Welle von Kritik und Hassbotschaften in den sozialen Medien. 

Angesichts dieser Situation beschloss der 22-jährige Spieler, sich öffentlich zu äußern, um die Menschen an eine Realität zu erinnern, die im Profisport manchmal vergessen wird: Hinter den Ergebnissen und Leistungen stehen auch Menschen.

Eine bittere Heimniederlage

Das Turnier in Buenos Aires bedeutete Alex Chozas sehr viel. Vor heimischem Publikum reiste der Argentinier nach mehreren vielversprechenden Ergebnissen der letzten Wochen mit großen Ambitionen an der Seite von Tino Libaak an.

Doch das argentinische Duo verlor sein erstes Spiel gegen  Maxi Sánchez  et  Juani Rubini geschlagen  6 / 3 7 / 5  unter langsamen Spielbedingungen, die ihrem Spielstil nicht wirklich entgegenkamen.

Eine frustrierende sportliche Niederlage, die aber innerhalb der Spielfeldgrenzen hätte bleiben sollen.

„Hinter jedem Spieler stehen Menschen und Familien.“

Nach dem Spiel entbrannte in den sozialen Medien ein Sturm der Entrüstung, in dem insbesondere Chozas mit vielen harschen Kommentaren konfrontiert wurde. Einige Nachrichten stellten seine Einstellung auf der Rennstrecke infrage, andere gingen noch viel weiter.

Der junge Argentinier entschied sich schließlich, mit einer Nachricht auf Instagram zu antworten:

„Es ist nie einfach, bestimmte Dinge nach einem Spiel zu lesen. Wir wissen, dass Gewinnen und Verlieren zum Sport dazugehören, aber manchmal werden gewisse Grenzen überschritten, und das tut wirklich weh.“

Vor dem Hinzufügen:

„Hinter jedem Spieler stehen Menschen, Anstrengungen und Familien, die diese Botschaften ebenfalls lesen und leiden.“

Eine starke Botschaft, die von vielen Spielern und Beobachtern der Szene geteilt wird, da der Druck durch soziale Netzwerke im professionellen Padel immer präsenter wird.

Ein Spieler, der trotz seines jungen Alters sehr gefragt ist.

Mit gerade einmal 22 Jahren zählt Alex Chozas zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten der Tenniswelt. Sein ausdrucksstarkes Temperament auf dem Platz und seine emotionale Art, Spiele zu erleben, haben ihm eine starke Verbindung zum Publikum ermöglicht.

Diese Ausstellung stößt aber auch auf mehr Kritik, insbesondere in einem Kontext, in dem jedes Ergebnis sofort in den sozialen Medien kommentiert wird.

Einige Internetnutzer zögerten nicht, nach seinem Ausscheiden in Buenos Aires sein Verhalten oder sein Leistungsniveau in Frage zu stellen, wobei sie manchmal die Schwierigkeit des höchsten Niveaus und die ständige Instabilität, die viele Spieler auf der Tour erleben, vergaßen.

„Wir werden weiterhin voranschreiten.“

Trotz der Enttäuschung und der Angriffe, die er erfuhr, wollte Alex Chozas seine Botschaft mit mehr Perspektive und Positivität abschließen.

„Wir werden weiterhin voranschreiten, arbeiten und wie immer unser Bestes geben. Vielen Dank an alle, die uns in schwierigen Zeiten weiterhin unterstützen.“

Eine klare und humane Stellungnahme, die uns daran erinnert, dass die Entwicklung des professionellen Padelsports auch neue Herausforderungen im Zusammenhang mit Medienpräsenz und sozialen Netzwerken mit sich bringt.

Maceo ZERHAT

Maceo Zerhat entdeckte Padel im Jahr 2020 in Savigny-sur-Clairis in Burgund. Er trug zur Expansion des Clubs bei, indem er seine Energie und Neugierde einbrachte. Padel Magazineer übermittelt seine Padel"Mania", indem Sie geschickt auf die neuesten Nachrichten über Ihren Lieblingssport aufspringen!