Im französischen Padel ist die Verbreitung von  FFT-Turniere  wird oft mit dem Streben nach Punkten und Fortschritt in Verbindung gebracht  Französische Rangliste Für die große Mehrheit der Spieler sieht die Realität jedoch ganz anders aus. Laut  Francois Lorenzo , einer historischen Figur im Schiedsrichterwesen Südfrankreichs, beruht der Erfolg der Wettbewerbe vor allem auf einem anderen Versprechen: dem, ausgeglichene Spiele zu spielen und Spaß auf der Bahn zu haben.

Finde Spieler deines Niveaus: eine tägliche Herausforderung

Ein Padelspiel mit Freunden zu organisieren, klingt auf dem Papier einfach. In der Realität ist es jedoch oft komplizierter als gedacht, vier Spieler zusammenzubringen, die gleichzeitig Zeit haben und ein ähnliches Spielniveau besitzen.

Genau hier liegt der  Padel-Turniere  ihre volle Bedeutung annehmen.

Innerhalb weniger Stunden bestreitet ein Spieler mit ziemlicher Sicherheit mehrere Matches gegen Gegner ähnlichen Könnens. Manche sind etwas stärker, andere etwas schwächer, aber insgesamt bleibt das Spielniveau in der Regel ausgeglichen.

Für viele Teilnehmer stellt diese Möglichkeit den wahren Mehrwert des Wettbewerbs dar.

Was Spieler wirklich suchen, wenn sie sich für ein Padel-Turnier anmelden...

Für die Mehrheit der Spieler hat die Rangliste keine Priorität.

Beim Zuhören der Diskussionen am Rande der Pisten wird eines deutlich: Nur eine Minderheit der Konkurrenten verfolgt ihre Rangliste genau, berechnet ihre Punkte oder kennt die Feinheiten des FFT-Ranglistensystems.

Die überwiegende Mehrheit der Spieler agiert nach einer anderen Logik.

Sie melden sich zu Turnieren an, um mehr zu spielen, andere Schachbegeisterte kennenzulernen, neue Vereine zu entdecken und vor allem interessante Matches zu bestreiten. Die Weltrangliste ist oft eher eine Folge ihres Trainings als ein Selbstzweck.

Für diese Spieler ist es letztendlich weniger wichtig, ein paar zusätzliche Punkte zu gewinnen, als einen guten halben Tag auf dem Spielfeld zu verbringen.

Wettbewerb als Erweiterung der Freizeit

Entgegen mancher Missverständnisse steht der Amateurwettbewerb nicht im Widerspruch zur Freizeitgestaltung. Im Gegenteil, er wird oft zu deren natürlicher Erweiterung.

Ein Turnier ermöglicht es Ihnen, Ihren gewohnten Partnerkreis zu verlassen, sich anderen Spielstilen zu stellen und intensivere Matches zu erleben als in einem einfachen Spiel unter Freunden.

Der Erfolg der P25-, P100- und P250-Turniere in ganz Frankreich verdeutlicht diesen Trend perfekt. Diese Veranstaltungen ziehen viele Spieler an, die keine besonderen nationalen Ambitionen hegen, sondern einfach nur ausgeglichene Spiele und eine freundliche Atmosphäre suchen.

Eine große Herausforderung für die Entwicklung des Padel-Sports

Diese Überlegung wirft eine wichtige Frage für die Zukunft des französischen Padel auf: Sollte der Wettkampf ausschließlich als Mittel zur Ranglistenführung der Spieler betrachtet werden oder auch als Möglichkeit, den Spielspaß zu erhöhen?

Für François Lorenzo liegt die Antwort auf der Hand. Wenn Turniere immer mehr Teilnehmer anziehen, liegt das nicht allein an den vergebenen Punkten. Vor allem bieten sie etwas, das viele Spieler anderswo vergeblich suchen: Gegner des eigenen Spielniveaus, mehrere Partien am selben Tag und die Möglichkeit, die eigene Leidenschaft mit anderen Spielern zu teilen.

Hinter dem spektakulären Anstieg der in Frankreich organisierten Wettbewerbe steckt letztlich vielleicht nicht die wahre Motivation der Spieler, eine ideale Weltranglistenposition zu erreichen. Sie liegt vielmehr in der Freude an hart umkämpften, ausgeglichenen Spielen, die für alle zugänglich sind.

Franck Binisti

Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.

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