Wir sprechen oft über Technik, Taktik und Körperlichkeit. Doch auf dem Padelplatz spiegelt sich das, was oft den Unterschied ausmacht, nicht in den Statistiken wider: Kommunikation. Die Art von Kommunikation, die beruhigt, anleitet und neu fokussiert … oder, im Gegenteil, die, die ein Paar versenkt. Deshalb ist es auf dem Platz, aber auch abseits davon, unerlässlich, zu wissen, wann und wie man spricht.

 1. Padel, ein Sport für zwei… deshalb laut. 

Padel bleibt ein Mannschaftssport. Zugegeben, nur zwei Personen, aber dennoch ein Mannschaftssport. Und dieser Aspekt impliziert eine einfache Schlussfolgerung:  Ohne Kommunikation zu spielen, heißt nur halbherzig zu spielen. .

Kommunikation bedeutet nicht, eine Leere zu füllen. Es geht darum, unnötige Fehler zu vermeiden, den Partner zu unterstützen, wenn er den Fokus verliert, und Probleme vorzubeugen, anstatt sie zu beheben. Wie viele unnötige Fehler resultieren aus einer Fehlentscheidung, die mit einem einzigen Wort im richtigen Moment hätte vermieden werden können? Was ist mit einem Lob, wenn beide Gegner weit hinten im Feld stehen, oder einem Chip-Schlag gegen einen Spieler, der bereits am Netz steht? Die Folge: Frustration auf beiden Seiten, steigende Spannungen und eine zerbrechende Partnerschaft.

Und doch sind die Ausreden wohlbekannt:
„Es ist sinnlos.“, „Es ist zu schwierig, sich während des Spielens zu unterhalten.“, „Aber man konnte deutlich sehen, dass es bergauf ging.“.
Nein. Genau. Wenn dein Partner spielt,  Du bist seine Augen .

 2. Wann man sprechen sollte… und vor allem, wann man schweigen sollte. 

Nicht alles lässt sich zu jeder Zeit sagen. Und vor allem lässt sich nicht alles auf dieselbe Weise sagen.

Erstes Grundprinzip:  Keine Vorwürfe, keine Grimassen. Ein direktes Foul verlangt nach Ermutigung, nicht nach einer sichtbaren Bestrafung. Ein niedergeschlagener Blick oder das Werfen der Arme in die Luft senden eine sehr deutliche und negative Botschaft. Das ohnehin schon angeschlagene Selbstvertrauen erleidet dadurch einen sofortigen Dämpfer.

Zweite goldene Regel:  Über Technik sprechen wir während des Spiels nicht. Der Versuch, einen Schlag zwischen den Ballwechseln zu korrigieren, ist oft kontraproduktiv. Er stiftet Unsicherheit und Verwirrung und bringt kurzfristig keinen Vorteil. Ihr Partner wird seine Technik nicht aufgrund eines einzigen Balls ändern.

Es gibt jedoch einen entscheidenden Moment, in dem Kommunikation unerlässlich wird:  Sobald sein Partner nicht mehr am Spiel teilnimmt Hoher Ball, zurück zum Court, schwieriger Ballwechsel vom Brett… Ab diesem Zeitpunkt liegt es an dir, zu analysieren, zu beobachten und zu entscheiden. Und nicht erst im letzten Moment! Informationen, die zu spät kommen, sind nutzlos.

Die Rolle der Person, die den Ball nicht schlägt, ist genauso wichtig wie die der Person, die ihn spielt. Frühzeitiges, deutliches und kontinuierliches Sprechen ermöglicht es dem Gehirn, Informationen ohne Überlastung zu verarbeiten.

 3. Besser sprechen: die richtigen Worte im richtigen Tempo 

Kommunikation bedeutet nicht, wahllos herumzuschreien. Es geht darum, sich vorher zu einigen, einander währenddessen zu verstehen und sich im Nachhinein anzupassen.

Bevor wir überhaupt zusammen spielen können, ist eine Absprache notwendig: Welche Wörter benutzen wir? Rechts-links? Vornamen? Diagonalen? Deins / meins Es gibt keine universelle Wahrheit. Die einzig gute Kommunikation ist die, die funktioniert.  für Ihr Paar .

In der Praxis ist eine fließende und kontinuierliche Kommunikation das Ideal:
Unterteil, unteres… Hälfte… Filet
ou
unten… deins… pass auf das Netz auf

Auf höchstem Niveau kommunizieren die Spieler ständig. Nicht um sich selbst zu beruhigen, sondern um die kleinsten Bewegungen des Gegners in Echtzeit anzukündigen. Und nichts hindert Amateure daran, sich davon inspirieren zu lassen.

Ein weiterer Punkt, der oft missverstanden wird:  Die Platzierungen sind nicht auf drei Zonen beschränkt. Grundlinie, Mittellinie und Netz. Daher muss zwischen dem Netzspieler und dem Spieler unterschieden werden.  kleben Nah am Netz zu bleiben bedeutet, es praktisch zu berühren. Und taktisch ändert das alles. Ein Lob ist Pflicht, oder man braucht einen sehr kraftvollen Schlag. Chiquita und Croquete werden zu Geschenken, wenn die Informationen nicht klar sind.

Abschließend sei zur Vereinfachung noch Folgendes erwähnt: 16-Sekunden-Regel zwischen zwei Punkten:
– ein paar Sekunden, um wieder in Kontakt zu treten und sich gegenseitig Mut zuzusprechen.
– ein paar Sekunden zum Analysieren,
– ein paar Sekunden Zeit zum Entscheiden,
– dann nehmen wir wieder unsere Position ein.
Einfach, effektiv und vor allem strukturierend für das Paar.

Kommunikation im Padel ist alles andere als selbstverständlich. Sie erfordert Übung. Am Anfang braucht es Anstrengung, und vor allem die Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich zu öffnen. Denn im Team zu spielen bedeutet auch, Informationen auszutauschen.

Maceo ZERHAT

Maceo Zerhat entdeckte Padel im Jahr 2020 in Savigny-sur-Clairis in Burgund. Er trug zur Expansion des Clubs bei, indem er seine Energie und Neugierde einbrachte. Padel Magazineer übermittelt seine Padel"Mania", indem Sie geschickt auf die neuesten Nachrichten über Ihren Lieblingssport aufspringen!