Was für ein Halbfinale! Über zwei Stunden lang!  Paula Josemaría  et  Bea González Die zweitplatzierten Teams der Welt mussten tief in die Tasche greifen, um das Ruder herumzureißen.  Andrea Ustero  et  Ari Sánchez  am Ende einer gewaltigen Schlacht:  2/6 7/5 6/4 .

Ein außergewöhnlich hochklassiges, von Anfang bis Ende intensives Match, in dem die vier Spieler einen regelrechten Krieg auf dem Platz austrugen. Doch einmal mehr waren es Josemaría und González, die in den entscheidenden Momenten ihre mentale Stärke bewiesen.

 Ustero und Sánchez dominierten den ersten Satz komplett. 

Der Beginn des Spiels spricht eindeutig für die Weltranglistendritten.

Auf der anderen Seite verfehlten Paula Josemaría und Bea González ihren Start: wenig Intensität, unpräzise taktische Entscheidungen und große Schwierigkeiten, ihr Spiel in Gang zu bringen.

Andrea Ustero legte ihrerseits einen fulminanten Start hin. Schmetterbälle, Volleys, Abwehr – die junge Spanierin war überall auf dem Platz und machte den Unterschied. An ihrer Seite spielte Ari Sánchez ebenfalls sehr solide, insbesondere mit ihrem Rulo (einer speziellen Schlagtechnik) und beim Gewinnen wichtiger Punkte.

Ergebnis: Zwei Breakbälle erspielt, beide verwandelt. Und vor allem eine enorme Überlegenheit bei den gewonnenen Punkten:  18 gegen nur 6  für Josemaría und González.

Der erste Teil ist eine Demonstration:  6/2 .

 Der Wendepunkt des Spiels im zweiten Satz 

Mit dem Rücken zur Wand änderten Josemaría und González im zweiten Satz ihre Einstellung komplett.

Beide Spieler erhöhten die Intensität ihrer Schläge deutlich und passten ihre Taktik an. Das Match entwickelte sich zu einem wahren Kampf, in dem jedes Spiel hart umkämpft war.

Die vier Spielerinnen spielen auf einem enorm hohen Niveau, machen kaum Fehler und zeigen in den Ballwechseln eine große Intensität.

Aber bei solchen Spielen kommt es auf die Details an.

Josemaría und González erspielen sich im gesamten Satz nur zwei Breakbälle… einer davon wird im entscheidenden Moment genutzt, um am Ende des Satzes in Führung zu gehen und sich den Satz zu sichern:  7/5 .

Ein zweiter Satz von sehr hohem Standard.

 Ein mentaler Kampf bis zum Schluss 

Der dritte Satz verlief ähnlich: ein erbitterter mentaler Kampf zwischen den beiden Teams.

Doch im Laufe des Spiels schien Andrea Ustero nach seinem fulminanten Start etwas zu ermüden. Trotzdem kämpften die beiden Weltranglistendritten weiterhin um jeden Punkt.

À  5/4 Josemaría und González finden schließlich die Lücke und erzielen den entscheidenden Durchbruch zum Sieg:  6/4 .

Der Jubel der Weltranglistenzweiten sprach Bände über die Bedeutung dieses Sieges. Angesichts des Spielverlaufs und des gezeigten Spielniveaus fühlte sich dieser Erfolg fast wie ein Titelgewinn an.

 Das sechste Finale in Folge für Josemaría und González 

Mit diesem Sieg haben Paula Josemaría und Bea González zum sechsten Mal in Folge das Finale erreicht und haben nun die Chance, ihren fünften Titel in Folge zu holen.

Sie warten nun auf ihre Gegner:

  • entweder das übliche Paar  Triay / Brea 
  • soit  Fernández / Araújo Wer muss schon für eine Überraschung sorgen, um ins Finale zu kommen?

 Trotz allem gibt es viel Positives über Ustero und Sánchez zu sagen. 

Auch wenn die Frustration immens sein muss, bestätigt dieses Halbfinale, dass das Paar  Ustero / Sánchez  Nach einigen etwas komplizierteren Wochen geht es nun wieder deutlich voran.

Seit Gijon P2 hatten sie immer wieder versucht, ins Finale zu kommen, und dieses Mal waren sie ganz nah dran.

Doch gegen eine vor Selbstvertrauen strotzende Mannschaft um Josemaría und González reichte es letztendlich nicht. Nichtsdestotrotz verleiht das im Halbfinale gezeigte Spielniveau dem Rest der Saison viel positives Selbstvertrauen.

Benjamin Dupouy

Ich habe Padel direkt während eines Turniers entdeckt und ehrlich gesagt hat es mir zunächst nicht wirklich gefallen. Aber beim zweiten Mal war es Liebe auf den ersten Blick und seitdem habe ich kein einziges Spiel verpasst. Ich bin sogar bereit, bis 3 Uhr morgens aufzubleiben, um mir das Finale anzusehen Premier Padel !