Die argentinische Spielerin Aranza Osoro gab auf einer Pressekonferenz, über die unsere Kollegen von Víbora berichteten, eine offene Einschätzung der wirtschaftlichen Realität im Damen-Tenniszirkus ab. PadelTrotz des spektakulären Wachstums des Padelsports in den letzten Jahren glaubt sie, dass die Mehrheit der Spieler immer noch nicht ausschließlich von ihrem Sport leben kann.

„Leider muss ich heute sagen, dass Spieler, die in der Weltrangliste jenseits von Platz 40 oder 50 stehen, nicht zu 100 % vom Padel leben können. Sie müssen weiterhin arbeiten, Unterricht geben oder einer anderen Tätigkeit nachgehen“, erklärt die Nummer eins der Welt.

Diese Aussage verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen viele Profis trotz der umfangreichen Medienberichterstattung über die Rennserie konfrontiert sind. Premier Padel und das internationale Wachstum der Disziplin.

Aranza Osoro bleibt jedoch optimistisch, was die Zukunft des Damen-Padel angeht. Ihrer Ansicht nach wird die aktuelle Entwicklung des Sports letztendlich einer größeren Anzahl von Spielerinnen zugutekommen.

„Padel wächst rasant, und ich denke, es wird Platz für alle geben. Wir müssen nur etwas geduldiger sein. Heute gewinnt Damen-Padel weltweit immer mehr an Bedeutung und versucht, mit den Fortschritten im Herren-Padel-Bereich Schritt zu halten.“

Argentinien hebt außerdem die Unterstützung hervor, die männliche Spieler der Entwicklung der Frauentour leisten.

„Wir haben schon oft von der Unterstützung des Herren-Padel profitiert und konnten dadurch weiter wachsen. Ich denke, dass wir nach und nach Fortschritte bei Gehältern, Partnerschaften und Turnieren erzielen werden, und das wird es mehr Spielerinnen ermöglichen, ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit Padel zu bestreiten.“

Franck Binisti

Franck Binisti entdeckte Padel im Club des Pyramides im Jahr 2009 in der Region Paris. Seitdem ist Padel Teil seines Lebens. Man sieht ihn oft auf Tour durch Frankreich, um über große französische Padel-Events zu berichten.

Schlüsselwörter